Laut gedacht, Tablet

Laut gedacht: So stelle ich mir das Arbeitstablet der Zukunft vor

Wow, ein wirklich schlechter Titel für einen “Laut gedacht” Artikel den ich schon lange plane, denn hier versuche ich euch meine Vorstellung des Arbeitsgerät in 1-2 Jahren näher zubringen.

Ich muss zugeben, dass ich es selten schwerer fand einen passenden Titel und Einstieg in einen Artikel zu finden und so richtig zufrieden bin ich immer noch nicht, gerade für neue Titelvorschläge bin ich offen.

Trotz allem musste dieser Artikel jetzt spätestens nach einem Facebook Kommentar, der doch ein bisschen zu Diskussionen anregen kann raus. In diesem Artikel versuche ich zu beschreiben wie ich mir, naja das Arbeitsgerät von morgen vorstelle, ein Tablet, dass den Desktop PC wortwörtlich ersetzt.

Tablet-in-der-Zukunft

Ich persönlich muss sagen, dass das Asus Eee Pad Transformer schon ziemlich in die Richtung geht, die ich mir vorstelle. Wie wäre es mit einem Tablet, dass gleichzeitig ihr Desktop PC und Notebook ist? Ich denke mit diesem Satz könnte man doch schon ordentlich das Interesse von Kunden locken und genau das ist es aber, was ich mir für die Zukunft wünsche. Wie Asus es beim Transformer schon gemacht hat will ich ein Tablet, dass ein Dock mit Tastatur hat, wodurch ich es wie ein Notebook verwenden kann. Was ich aber als Zusatz noch will ist ein Dock für zu Hause am Schreibtisch. Einfach das Tablet in das Dock geschoben und alles verteilt sich auf die bisher bekannten und gewohnte Peripheriegeräte. So läuft zwar alles immer noch auf dem Tablet, bedient wird es aber wie ein normaler Desktop-PC. Ich würde mir also unnötiges Synchronisieren sparen. Wenn ich dann aber doch mal das bequeme Tablet Surfen auf dem Sofa genießen will nehme ich das Tablet einfach aus dem Dock und benutze es mit der für Fingerausgerichteten Touchoberfläche. Wenn man wöllte könnte man es natürlich auch an den TV anschließen oder als Remote Fernbedienung benutzen, die Möglichkeiten wäre da denke ich ziemlich offen, aber wow, das wäre doch mal geil oder?

Um das alles zu verwirklichen muss natürlich noch einiges getan werden, so sollte zum Beispiel die Leistung der Tablets noch deutlich gesteigert werden. Zwar können diese Core i5 Monster von Asus und HP ordentlich für Office und das Surfen auch an einem normalen Desktop benutz werden, ja auch HD Film laufen darauf gut, aber sobald es an arbeiten mit Photoshop und Co. geht wird es auch für diese Kandidaten kein Zuckerschlecken. Dazu müsste Windows 8 auf den Markt kommen. Bisher ist weder iOS noch Android soweit, dass ich sagen würde, dass diese Systeme auch auf meinem Desktop laufen können für produktives arbeiten. Wenn aber Windows 8 kommt, die Hardware stetig besser wird, dann sollten sich die Mediamärkte dieser Welt sich umsehen, dass sie eher Komplett Pakete mit Peripheriegeräten und Tablet verkaufen, als alles einzeln, denn für den Privaten Kunden wäre das am besten!

Wie gefällt euch meine Idee des “Arbeitsgerätes der Zukunft”?
  • Tim

    Hallo Fabi,
    wie wäre es denn mit einem Smartphone als PC und Tablett? Das man das Handy über all als recheneinheit andogt. Am Tablett ist hinten ein Schacht und das Handy steckt man wie einen Akku ein, nimmst es raus, beim Kumpel fällt dir noch was ein was du machen willst uns steckst das Handy in die dogingstation des “Rechners”. :)

    • Anonymous

      Die Idee muss ich sagen finde ich auch sehr gut, allerdings ist es die Frage vom Telefonieren und wie schnell man mit Smartphones eine Rechenleistung eines Arbeits PCs erreichen kann, mit Tablets geht das ja schon ;)
      Sonst wirklich auch eine klasse Idee :)

      • Marcial Engel

        Yeah klingt geil! Aber welches Handy bringt Photoshop und Co zum Laufen? xD

        Da ist Fabius’ Vorschlag mit der Dockingstation fürs Tablet in naher Zukunft wahrscheinlicher.
        In der Uni bekomme ich relativ oft mit, wie einige Studenten die Vorlesungen mit ihren Tablets verfolgen, dort Notizen machen, in der Mensa Folien durchsehen und so weiter. Das ist cool und praktisch, denn selbst mein Laptop ist mir für so “Kleinigkeiten” zu schwer und vor allem sperrig zum Mitnehmen. Die jetzigen Tablets sind mir für, das was sie können aber viel zu teuer. Einen nicht unerheblichen Betrag Geld auszugeben, für ein Gerät, das mehr oder weniger “nur” fürs Durchschauen und kleinere Arbeiten da sind, und das ich zu Hause, dann doch nervigerweise mit meinem Arbeitslaptop / -desktop synchonisieren muss, sehe ich nicht ein…

        Ich bin gespannt auf Windows 8 ;-)

  • Frank

    Tablets der Zukunft? Der nahen Zukunft vielleicht, ich sehe uns bald mit kleinen HUD-Brillen durch die Augmented Reality wandern (später sogar Kontaktlinsen), der Prozessor in der Jackentasche, der Akku wird durch die Körperwärme oder Muskelbewegungen wie z.B. durchs Laufen aufgeladen. Wir sind voll vernetzt und steuern das ganze durch Gesten und Sprache. Die Technik ist bereits da nur leider noch unbezahlbar.