Gastartikel: Ultrabooks – eine Bilanz

Schneller, höher, weiter? Nein, das Motto lautet: schneller, dünner, leichter – zumindest wenn man nicht über die Olympischen Spiele, sondern über die Neuerungen in der Computer Branche spricht. Die Firma Intel hat sich dieses Motto zu Herzen genommen und 300 Millionen Dollar in das Ultrabook investiert.

Diese Bezeichnung wird nicht für einen bestimmten Computer verwendet, sondern für alle Notebooks, die gewisse Kriterien erfüllen: Sie müssen einen von drei möglichen Intel Core Prozessoren beinhalten, eine Akkulaufzeit von mindestens fünf Stunden (für die neuste Generation neun Stunden) haben und besonders flach sein (höchstens 18mm bei einem Display unter 14 Zoll und 21mm bei einem Display ab 14 Zoll). Viele Hersteller haben noch Extras eingebaut wie einen Touch Screen oder eine Tastatur, die sich drehen oder ganz vom Display abtrennen lässt. Durch diese zusätzlichen Qualitäten sind einige Ultrabooks nicht nur sehr leistungsfähig, sondern bringen dem Kunden auch ein Tablet-Gefühl bei der Nutzung.

Verschiedene Modelle – Eine Auswahl

Lenovo hat zwei Reihen von Ultrabooks entwickelt: Thinkpads und Ideapads. Die Thinkpad Reihe bietet Ultrabooks mit einer Display Größe von 14″. Ideapads

sind etwas kleiner angelegt mit einem Display, der 13,3″ groß ist. Das Lenovo Ideapad Yoga ist ein Hybrid aus Notebook und Tablet. Die Tablet-Eigenschaften stammen von einer speziellen Technik, mit der die Tastatur hinter den Bildschirm gedreht werden kann, so dass der Nutzer nur den Display vor sich hat und per Touch Screen bedient. Die neuste Technik hat natürlich auch ihren Preis: Das Thinkpad X1 Carbon liegt je nach Händler ungefähr bei 2.000 Euro, das Ideapad ist schon ab 700 Euro zu haben.

Konkurrent Samsung hat ebenfalls zwei Ultrabook Reihen herausgebracht: Serie 5 und Serie 9. Serie 5 bietet eine große Auswahl an Ultrabooks mit einer Bildschirmgröße zwischen 13,3″ und 14″. Der Preis variiert je nach Modell von 800 bis zu 2.000 Euro. In der Serie 9 stehen vier verschiedene Modelle zur Auswahl mit einem Display von 13,3″ oder 15″. In der Serie 9 sind alle Ultrabooks mit Touch Screen ausgestattet und verfügen über eine Gestenfunktion. Der Preis liegt zwischen 1.500 und 2.000 Euro.

Die Reaktionen

Ultrabooks begeistern sowohl durch ihre optischen und praktischen Eigenschaften. Mit weniger als zwei Kilogramm sind sie sehr leicht – das leichteste Ultrabook im Handel ist von Samsung aus der Serie 9 und wiegt gerademal 1100 Gramm. Außerdem können alle Ultrabooks extrem schnell booten und sind zumindest in dieser Hinsicht dem Tablet näher als den meisten Notebooks.

Kritik gab es wegen Problemen durch Überhitzung und wegen der Displayqualität mit den Notebooks. Bei verschiedenen Modellen wurde kritisiert, dass die Pixel zu weit auseinander liegen und sie dadurch die Bildqualität beeinträchtigen. Vor allem bei Microsoft Windows 7 ist die Bildschirmqualität negativ aufgefallen. Da das Ultrabook noch relativ neu  ist, ist davon auszugehen, dass die Hersteller diese Schwächen im Laufe der Zeit verbessern werden.

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Am Ende melde ich (Fabius) mich noch mal zu Wort. Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Gastartikel von Louise Miller. Sie ist Mitarbeiterin von Mavens of London, ne in London ansässige Agentur für digitales Marketing. Das Ziel ist es Artikel für Blogger zu verfassen, welche Themen spezifiesch sehr genau sind. Wenn ihr selbst auch mal einen Gastartikel hier veröffentlichen wollt, dann schreibt einfach eine Mail an kontakt[at]taschen-pcs.de.

Bildquelle: Intel

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