Dell XPS 14 Ultrabook im Erfahrungsbericht!

Ultrabooks sind oder sollen der ganz große Trend werden. Mit dem Dell XPS 14 hatte ich die Chance mal ein Ultrabook der gehoben Klasse einige Zeit zu Testen und euch jetzt meine Erfahrungen zu schildern.
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Das Dell XPS ist mein erster Testbericht zu einem Ultrabook bzw. Notebook überhaupt. Ich versuche euch einfach wie sonst auch immer zu sagen was mir gut gefallen hat und was nicht, eben ähnlich wie bei den Tablets. Ich versuche auch bei der Hardware ähnlich auf die Gegebenheiten zu achten, auch wenn man hier weniger stark etwas über die Performance sagen kann.

Was ist in der Box?

In der Box ist Dell typisch alles wichtige, sogar eine Windows und Treiber DVD war dabei, auch wenn das fast schon unsinnig ist bei einem Ultrabook ohne DVD-Laufwerk. Ansonsten gab es natürlich ein Stromkabel und das alles in einer wirklich verdammt coolen Verpackung.

Technische Details

Das Dell XPS 14, welches ich testen durfte, verfügte über einen Core i7 Prozessor. Das 14 Zoll Display löste mit 900p auf. An RAM gab es gute 8 GB DDR3. Die Grafikkarte war eine nVidia Geforce GT630 mit 1 GB VRAM. Die Festplatte war eine 512 GB SSD. Als Betriebssystem kam noch Windows 7 zum Einsatz, mittlerweile ist Windows 8 vorinstalliert. Natürlich hatte das Gerät auch eine HD-Webcam. Dazu gab es 2 USB3-Ports, einen Mini-Displayport, HDMI, RJ-45, Kartenleser, Anschlüsse für ein Headset und einen Kensington-Keylock.

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Software

Wie schon gesagt kam noch Windows 7 zum Einsatz. Was ich allerdings ziemlich cool fand, Dell müllt das System nur mit wenig vorinstallierter Software zu und packt ein paar Extras trotzdem dazu. So gab es Adobe Photoshop Elements und Adobe Premier Elements vorinstalliert. Diese Programme sind zwar nicht das Non-plus-ultra, aber immerhin hat man schon mal ganz gute Programme für das Videoschneiden und die Fotobearbeitung. Nicht viele Hersteller können das von sich behaupten. Dazu macht es mit dem Core i7 auch wirklich Sinn hier Videos zu schneiden, ein 1080p Video ist hier ratzfatz gerendert und auf YouTube veröffentlicht, TOP!

Haptik, Optik und Qualität

Optisch sind Dell Geräte meiner Meinung nach einfach ein Augenschmaus. Das Aluminium sieht soll aus und fühlt sich genau so an. Von dem Aussehen kann man Dell meiner Meinung nach wenig vorwerfen außer vielleicht, dass es kein innovatives neues Design ist, aber ich finde das Design wirklich gut und wüsste selbst nicht was ich verbessern sollte. Die Tastatur passt perfekt zum Aussehen und auch sonst sieht das Gerät toll aus. Maximal wirkt das Gerät für ein Ultrabook etwas dick.

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Wenn wir dann nämlich bei der Haptik sind macht sich diese Dicke manchmal bemerkbar. 20,7 mm ist das Dell dick. Natürlich kann man jetzt nicht sagen, dass man ein total fettes Gerät oder einen Kasten vor sich hat, allerdings gibt es hier auch leichtere Geräte. Dafür spricht auch das Gewicht, 2,1 KG sprechen nicht für ein Leichtgewicht, sondern unter Ultrabooks lässt sich das eher in der Schwergewichtsklasse einordnen. Darunter leidet die Haptik natürlich schon etwas, da man es nicht so einfach überall verstauen kann wie vielleicht andere Ultrabooks. Die Mobilität ist meiner Meinung nach nichts destotrotz gewährleistet, gerade im Vergleich mit normalen Notebooks.

Jetzt kommen wir zu dem Punkt wegen dem ich sage, dass Dell Geräte wirklich erstklassig sind und auch einen gewissen Aufpreis gerecht. Die Qualität ist nämlich der Hammer. Hier knarzt nichts, das Aluminium sieht wertig verarbeitet aus und das Unibody-Gehäuse trägt auch seinen Teil dazu bei. Dell hat bei diesem Gerät mal wieder gezeigt, dass man keinen Ramsch herstellen sondern ein Hersteller von Premium-Produkten ist, einfach eine großartige Verarbeitung!

Tastatur und Touchpad

Was ich bisher bei Tablets und Smartphones eigentlich weglassen konnte muss einfach bei Ultrabooks dazu. Das Gerät hat eine Chiclet-Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung. Die Hintergrundbeleuchtung kann man selbst regulieren. Die Tasten haben einen angenehmen Druckpunkt und lassen sich gut treffen. So treffsicher wie an einer Desktop-Tastatur bin ich zwar am Notebook nie, aber das XPS 14 hatte hier wirklich eine ziemlich gute Tastatur.

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Das Touchpad hat auch gute Dienste geleistet. Es ist präzise und hat auch immer die Gesten erkannt, das kam man leider heute immer noch nicht von allen TouchPads sagen. Dazu gleitet man mit dem Finger sehr weich über das Pad, was das Arbeiten und Surfen an dem Gerät erheblich leichter und spaßiger gemacht. TouchPad und Tastatur sind damit auch auf ziemlich hohem Niveau!

Display

Das Display hat wirklich bestochen beim Dell. Ich muss echt sagen, der Hammer! Die Auflösung war zwar nicht FullHD, aber immer noch wirklich toll. Bei genauen Hinsehen kann man zwar Pixel erkennen, sonst aber nicht. Die Farben sehen sehr natürlich und gleichzeitig kräftig aus und auch das Schwarz hat mir ziemlich gefallen, da es wirklich Schwarz war. Alles in allem ist das Display wirklich schön mit einem hohen Blickwinkel. Hier sollten sich andere Hersteller mal eins bis zwei Scheiben abschneiden!

Fazit:

Das Dell XPS 14 ist eins der besten Ultrabooks auf dem Markt, zumindest meiner Meinung nach. Allerdings ist es in Sachen Mobilität nicht die Nummer 1, da es dafür einfach zu schwer und dick ist. Dafür bietet es ordentlich Power und eine beeindruckende Wertigkeit, wovon andere Geräte nur träumen können. Der Akku hält vernünftig lange für die Hardware, ist aber leider nicht austauschbar, für viele Leute ist dies ja ein K.O.-Argument. Ich finde hier nur leider den Preis recht hoch. Um die 1200-1300€ muss man schon ausgeben. Nach oben ist hier noch einiges möglich, da Dell ja die Möglichkeit gibt das Gerät selbst zu konfigurieren. Jetzt in Zeiten von Windows 8 finde ich sollte man bei diesem Preis sich eher nach einem Convertible Ultrabook umschauen und hier hat Dell mit dem XPS 12 ein tolles Gerät für nur einen geringen Aufpreis im Sortiment, allerdings dann auch mit etwas schlechterer Hardware. Wer aber einfach nur ein Premium Ultrabook mit viel Performance will, der kann hier bedenkenlos zuschlagen. Ich muss auch sagen, als dieses Gerät kam habe ich da HP Envy, welches ich im selben Zeitraum getestet habe kaum noch angefasst!

Einen herzlichen Dank an Dell für die Möglichkeit das Gerät zu testen!
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