Homey – Interview zum Smarthome zum Aufrüsten

Auf der CeBit 2015 gab es in der Code_n Halle ordentlich Start-Ups zu betrachtet und bestaunen. So ziemlich den stärksten Eindruck hat dabei aber Athom mit ihrem Homey hinterlassen. Was das Ganze ist hat uns Stefan Witkamp, seines Zeichens Co-Founder von Athom, in einem kurzem Interview näher gebracht. Für die von euch die allerdings lieber Lesen wollen schreibe ich das ganze nach dem YouTube Video auch nieder.

Was ist Homey?

Die beste Frage ist wohl was Homey überhaupt ist, denn so richtig schlau konntet ihr ja bisher aus dem Titel nicht werden. Wir haben uns das Ganze in etwa so erklären lassen, dass Homey eine Steuerung eines Smarthaus werden kann. Alle eure vernetzten Geräte sollen an Homey angeschlossen werden, sodass ihr über Homey z.B. eure Heizung regulieren könnt, die Farbe von Lampen die im W-Lan Netz angeschlossen sind ändern könnt oder auch ganz einfach über euren Homey via Spotify auf euren Sonos Boxen eine Runde Musik hört, das Ganze natürlich alleine durch Sprachsteuerung. Im Prinzip sind die Erweiterungsmöglichkeiten von Homey unbegrenzt, da die Hersteller selbst die Möglichkeit haben per SDK Apps zu entwickeln und ihre Produkte problemlos an Homey anzuschließen.

Wie sieht es mit dem Datenschutz von Homey aus?

Homey muss ja dauerhaft mithören, wenn es per Sprache auf meine Kommandos reagieren soll, wie sieht es da also mit dem Datenschutz aus, was wird alles nach draußen geschickt und was bleibt alles schön hier bei mir zu Hause. Diese Frage habe ich Stefan Witkamp auch gestellt. Besonders nach den „Skandalen“ um die Samsung Smart-TVs und Kinect bei der Xbox One ist dieser Datenschutz gefragter denn je.

HomeyUm die Spannung zu nehmen, Homey sendet viel nach draußen, aber eben nur gegen Aufforderung. Wenn euer Homey die sogenannten „Trigger-Words“ „Hey Homey“ (oder wie auch immer ihr euren Homey nennt) hört, dann wird er den Satz danach in die Cloud laden um zu schauen ob ihr vielleicht die aktuelle Wettervorhersage hören oder doch nur das Licht ausschalten wollt. Homey kann deshalb auch in einem sehr eingeschränktem Funktionsumfang offline funktionieren, da ein Teil der Sprachverarbeitung offline auf eurem Homey geschieht.

Wann wird Homey verfügbar sein und was muss ich zahlen?

Homey lässt sich aktuell für den Preis von 299€ auf der Athom Webseite vorbestellen. Athom hat sich als Ziel gesetzt die ersten Homeys diesen Sommer zu verschicken, behält sich aber vor keinen genauen Liefertermin zu setzen, da man zuerst die Gönner des Kickstarter Projekts mit ihrem Homeys versorgen möchte.

Übrigens auch wenn im Video mit dem Homey Englisch gesprochen wird müsst ihr keine Angst haben, dass ihr Englisch können müsst um mit eurem Homey zu sprechen. Zum Start wird Englisch, Niederländisch, Deutsch, Französisch und Spanisch als Sprachen angeboten. Damit ich dann schon mal ein Großteil der westlichen Welt abgedeckt.

Ich möchte mich auch an dieser Stelle noch mal für das Interview mit Stefan Witkamp bei ihm bedanken. Dazu kann ich nur jedem ans Herz legen sich das Video anzusehen, da dort doch noch etwas mehr gezeigt wird als in dem Text.

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