Dauertest: Devolo dLAN 1200+ WiFi ac Starter Kit – WLan überall

Es ist jetzt schon ca. drei Monate her, seit ich das devolo dLan 1200+ WiFi ac Starter Kit bei mir im Haus installiert habe. Hier möchte ich devolo danken, welche mir dieses Kit als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt haben, sodass ich einen solchen Langzeittest durchführen konnte und mit euch meine Meinung zu diesen Geräten teilen kann. Jetzt nach drei Monaten fühle ich mich in der Lage, ein Fazit zum Starter Kit von devolo abzugeben.dLAN-1200+-WiFi-ac-packshot-Starter-Kit-CMYK-3303

Lieferumfang 

Wie immer fange ich trotzdem mit dem Lieferumfang an. Der fällt ganz vernünftig aus oder anders gesagt, alles was man braucht, ist drinnen. Devolo steckt zwei dLan Powerline Adapter in das Paket, einer davon verfügt über WiFi und zwei Gigabit Lan-Anschlüsse, der andere nur über einen Lan-Anschluss. Beide Powerline Adapter besitzen außerdem eine integrierte Steckdose, sodass man eben keine Steckdose verliert, wenn man die Adapter ans Stromnetz anschießt. Finde ich schon mal gut! Ansonst gibt es noch ein kleines Lan-Kabel und eine Anleitung, welche ich auch durchaus empfehlen kann, denn gerade Netzwerkeinrichtung kann doch mal etwas komplexer sein als das letzte Smartphone einzurichten.

Technische Daten 

An technischem Schnickschnack haut devolo so ziemlich alles in das Starter Paket, was sich der normaler Nutzer wünschen könnte. An WLan Standards ist von a bis ac alles abgedeckt, sodass in der Theorie bis zu 1200 Mbit/s per Funk durchlaufen könnten. Dies wird mit vier Antennen in dem Powerline Adapter realisiert, welche auf der 2,4 GHz und 5 GHz Frequenz senden. Weiterhin packt devolo seine „range+ Technology“ in die Geräte, wodurch die dLan Adapter auch über mehrere Stromkreise hinweg ihr Signal weiterleiten können. Durch die WiFi Move und WiFi Clone Technology ist das Einrichten einfacher geworden. dLAN-1200+-WiFi-ac-home-wifi-CMYK-3333

Einrichtung 

Ich bin ehrlich, von Netzwerkeinrichtung habe ich eher wenig Ahnung, aber ich denke auch, dass mich das zum idealen Tester gemacht hat, denn ich will Einfachheit. Um für euch einen Vergleich zu liefern, wie es laufen könnte, nenne ich euch mal mein Netzwerk daheim. Im Keller ist eine Fritz!Box 6360 von Unitymedia (sie ist an einen 100.000er Kabelanschluss von Unitymedia angehängt). Über einen Lan-Verteiler im Keller ist im zweiten Stock des Hauses ein kleiner WLan Router von TP-Link für 15€. Aus diesem habe ich einen Access Point gemacht und hier wird eigentlich das komplette W-Lan „verteilt“, da der Keller doch ordentlich abschirmt und so die Fritz!Box kaum mit ihrem Signal durchkommt.

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Im Wohnzimmer im Erdgeschoss war das Signal des TP-Link Routers allerdings doch etwas schwach. Hier sollte nun also Abhilfe mit diesem devolo Starter Kit geschaffen werden. Zugegeben auch im Wohnzimmer gibt es Lan-Buchsen und sicher würde dies deutlich stabiler laufen, allerdings wurde mir eben von devolo dieses Paket angeboten und hey, testen macht Spaß! Dazu waren diese Lan-Buchsen noch nicht an dem Lan-Verteiler im Keller angeschlossen, also hätte ich mehr Kabel gebracht und Co.

So genug von meinem Set-Up, kommen wir nun zur eigentlichen Einrichtung. Wie heißt es so schön in der Werbung eines Milchprodukte-Produzenten, „Packung auf, drüber und fertig“. Ganz ehrlich, fast so einfach funktioniert es bei devolo. Im Keller habe ich den Powerline Adapter ohne WiFi in eine Steckdose gesteckt (keine Mehrfachsteckdose, sondern eine, welche direkt in der Wand steckt) und per mitgeliefertem Lan-Kabel an die Fritz!Box angeschlossen. Der erste Adapter lief also. Schnell hoch ins Wohnzimmer und den WiFi ac Adapter in eine Steckdose, und auch hier eine Wandsteckdose und keine Mehrfachsteckdose, gesteckt. Sauber, das Netzwerk läuft, allerdings als eigenes Netzwerk. Zwei Netzwerke mit verschiedenen Passwörtern in einem Haus – hatte ich mal, mag ich nicht mehr. Kurz ins Handbuch geschaut und den Punkt „WiFi Clone“ entdeckt. Klingt so einfach, dass man es nicht glauben möchte, einfach den „Haus-Knopf“ am dLan 1200+ WiFi ac Adapter drücken und dann schnell zum TP-Link Router laufen und innerhalb von 2 Minuten die WPS-Taste am Router solange drücken, wie es der Hersteller vorschreibt. Schwups, mein Netzwerkname und mein Passwort wurde an den 1200+ WiFi ac Adapter weitergegeben. Jetzt habe ich nur noch ein WLan Netzwerk und mein Smartphone, Laptop oder Tablet sucht sich immer automatisch das bessere Signal. Das klappt in ca. 90% der Fälle und wenn es mal nicht funktionieren sollte, hat es bisher immer geholfen das WLan am Smartphone kurz aus und wieder einzuschalten. Für mich war diese Einrichtung total einfach und sollte wirklich jeder Nutzer hinbekommen, dazu ist die Anleitung auch wirklich einfach. devolo empfiehlt bei dieser Prozedur übrigens nur einen Abstand von 10 Meter zwischen Router und Adapter, bei mir war es deutlich mehr und es hat trotzdem gut geklappt. dLAN-1200+-WiFi-ac-closeup-CMYK-3337

Ansich ist damit die Einrichtung fertig, allerdings könntet ihr jetzt noch testen, wie gut die von euch gewählte Steckdose das Signal empfängt. Dies kann variieren, einen Stand, wie gut die Kommunikation zwischen den Adapter läuft, kann euch die devolo Cockpit App bzw. das Programm für Windows sagen.

Performance 

Eine gute Frage bei diesen dLan Adaptern ist natürlich immer wie gut denn tatsächlich die Performance ist. Meine Antwort ist hier relativ einfach. Der Devolo dLAN WiFi-Adapter liefert eine gute Performance. Das mitgelieferte Programm sagt, dass zwischen den beiden Adaptern eine Verbindung mit über 300 Mbit/s besteht. Ich vertraue hier jetzt einfach mal auf die Herstellersoftware. Eigentlich interessiert einen doch aber nur, ob die eigene Internetleitung nicht abgebremst wird. Im WLan muss ich leider sagen, dass keins meiner Geräte über den ac-Standard verfügt und dadurch im WLan sowieso oft nur ca. 40 Mbit/s durchkommen. Wenn ich meinen Laptop per Lan-Kabel an den WiFi-Adapter anschließe, dann komme ich auch tatsächlich auf ca. 90-100 Mbit/s. Das Ergebnis schwankt hier eben so stark, wie Unitymedia es zulässt. Ansonsten ist die Verbindung sehr stabil und schnell genug für aktuelle Internetleitungen. Wenn man allerdings ein NAS hat und hier wirklich die volle Performance ausreizen möchte, dann sollte man wahrscheinlich die Daten nicht über die Stromleitung schicken, sondern doch ein Lan-Kabel legen.

 

Fazit: 

Eigentlich bin ich ja immer schnell bei einem Fazit und ich sage, „kaufe wenn…“ oder „lassen wenn…“. Hier ist es etwas anders, denn rein vom Komfort der Benutzung des Devolo dLAN 1200+ WiFi ac Starter Kit muss ich das Gerät einfach empfehlen. Einfach einstecken und läuft, so ungefähr kann es tatsächlich klappen und auch die Performance ist absolut ausreichend für sagen wir mal 90% der Verbraucher da draußen. Klingt bisher alles gut, allerdings gibt es auch immer ein „Aber“. In diesem Fall ist das „Aber“ der Preis. Bei Amazon kostet dieses Starter Kit aktuell ca. 170€. Das ist eine ordentliche Stange Geld für letztendlich nur einen WiFi-Access-Point und die Übertragung via Stromleitung. Wenn man sich hier etwas auskennt, dann kann man ganz einfach mit Routern ab ca. 40€ ein weitreichendes WiFi-Netzwerk aufbauen, allerdings eben auch nur, wenn man damit leben kann Kabel zu legen oder eben auf eine vorhandene Kabelstruktur im Haus zurückgreifen kann. Deswegen sage ich in diesem Fall, wer einfach und schnell sein WiFi-Netz erweitern will und in seinem Haus nicht Unmengen von Lan-Steckdosen hat, der kann hier bedenkenlos zugreifen, zumindest wenn man bereit ist den Preis zu zahlen.

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